Onboarding – die ersten 60 Tage

Warum gutes Onboarding schon vor dem ersten Arbeitstag beginnt

Ein neuer Job beginnt nicht erst am ersten Tag. Zwischen Zusage und dem ersten Arbeitstag können Wochen oder sogar Monate liegen. Wenn in dieser Zeit kein Kontakt besteht, bleibt schnell ein unsicheres Gefühl. Darum lohnt es sich, das Onboarding früher zu starten noch bevor jemand offiziell im Büro steht.

Preboarding – der Start vor dem Start

Das sogenannte Preboarding beschreibt die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und dem ersten Arbeitstag. Gerade in dieser Phase könnt ihr viel dafür tun, dass neue Mitarbeiter:innen sich von Anfang an willkommen fühlen. Hilfreich sind kleine, einfache Schritte:

- eine kurze Willkommensnachricht oder ein Anruf

- Informationen zum ersten Arbeitstag (Uhrzeit, Treffpunkt, Ablauf)

- das Team vorab informieren

- vielleicht ein kurzes Kennenlernen oder ein gemeinsamer Kaffee vor dem Start

​​​​​​​Der erste Arbeitstag

Am ersten Arbeitstag zählt vor allem ein strukturierter Ablauf. Ein vorbereiteter Arbeitsplatz, klare Ansprechpartner:innen und ein freundlicher Empfang schaffen Sicherheit. Ein kurzer Rundgang durch das Unternehmen und eine Vorstellung im Team helfen, sich schnell zurechtzufinden. Besonders hilfreich ist es, eine Ansprechperson, einen sogenannten Buddy festzulegen. Das ist jemand aus dem Team, der in den ersten Wochen als direkte Bezugsperson unterstützt. Der Buddy erklärt Abläufe, hilft bei Fragen und sorgt dafür, dass neue Kolleg:innen sich nicht allein fühlen.

Das funktioniert gut, weil die Unterstützung auf Augenhöhe stattfindet und neue Mitarbeitende so schneller im Alltag ankommen.

Die ersten Wochen

Nach dem Start folgt die Einarbeitung in den Arbeitsalltag. Neue Mitarbeiter:innen sollen wissen, welche Aufgaben sie übernehmen, an wen sie sich wenden können und wie die Abläufe funktionieren. Kurze Gespräche zwischendurch sind hilfreich, um zu hören, wie es läuft. So lassen sich Missverständnisse vermeiden, und ihr zeigt, dass ihr euch für den Einstieg interessiert. Kleine Dinge machen hier den Unterschied: ein gemeinsames Mittagessen, eine kurze Rückmeldung oder einfach Zeit, Fragen zu stellen.

Fazit​​​​​​​

Ein gutes Onboarding beginnt nicht erst am ersten Arbeitstag. Wer früh Kontakt hält, klare Abläufe schafft und neue Mitarbeiter:innen aktiv begleitet, sorgt für einen erfolgreichen Start.