Lebenslauf: Weniger ist mehr!

Personalverantwortliche freuen sich über relevante Informationen: ländlejob.at hat 5 Tipps und verrät, welche Infos nicht mehr nötig sind.

Weniger ist mehr. Das gehört nicht (mehr) in den Lebenslauf!

Wie schreibt man heute einen Lebenslauf? Anders als noch vor ein paar Jahren, denn heute sind weniger Infos gefragt! Personalverantwortliche freuen sich über wirklich Relevantes. Ländlejob.at hat 5 hilfreiche Tipps für Sie:

#1 Das Religionsbekenntnis ist tabu.

Heute hat es niemanden mehr zu interessieren, welcher Religion Sie angehören. Daher können Sie auf diese Information verzichten. Sollten Sie sich allerdings um einen von einer Kirche ausgeschriebenen Job bewerben, macht diese Angabe Sinn.

#2 Die berufliche Tätigkeit der Eltern wird irrelevant.

Mittlerweile auch unüblich: Angaben über die Anstellung und Ausbildung der Eltern. Schließlich hat das keinen unmittelbaren Einfluss auf Ihre Bewerbung.

#3 Der Familienstand bleibt bedeckt.

Ob Sie ledig oder verheiratet sind oder wie viele Kinder Sie haben, müssen Sie im Lebenslauf nicht angeben – hierbei handelt es sich um eine freiwillige Angabe. Hinweis: In vielen Ländern (z.B. USA) ist diese Information sogar aufgrund der Anti-Diskriminierungsgesetze völlig unerwünscht.

#4 Kindergarten, Praktika und Co. verlieren an Bedeutung.

Man kann den Lebenslauf auch zu akribisch aufarbeiten – also verzichten Sie besser auf die Angaben zu Ihrer Kindergartenzeit. Auch die frühen Schulzeiten müssen nicht zwingend angegeben werden: nach Jahren im Berufsleben sind die Abschlüsse höherer Schulen interessant. Praktika und Ferialjobs werden zwar von Berufseinsteigern angegeben, verlieren aber im Laufe eines Berufslebens immer mehr an Bedeutung.

#5 Lückenfüllen muss nicht unbedingt sein.

Ihr Lebenslauf darf durchaus lückenhaft sein, gerade bei kürzeren Auszeiten wie 1-2 Monaten stellt das kein Problem dar. Rechnen Sie aber damit, dass Sie der Personalchef beim Bewerbungsgespräch danach fragt.

 

Angabe machen oder nicht? Das ist hier die Frage:

Die Würze muss nicht immer in der Kürze stecken, soll heißen: diese Angaben können Sie weglassen, aber möglicherweise bringen gerade diese Ihnen den entscheidenden Vorteil. Gemeint sind …

… das Foto, das Personalverantwortliche immer noch gerne sehen.

… die Altersangabe, die aufgrund der Schuldaten sowieso nicht völlig bedeckt bleibt.

… die Hobbys, die eventuell Relevanz für Ihren Job besitzen. Oder Sie einfach nur sympathisch wirken lassen.

 

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